Die perfekte Hand- und Nagelpflege für kalte Tage

Kaum ist der Winter angebrochen, verspüren wir ein verändertes Hautgefühl – trockene, beanspruchte Haut und sprödes Haar machen uns zu schaffen. Doch nicht nur Haut und Haare, auch unsere Nägel leiden enorm unter der kalten Jahreszeit.

Warum das so ist, können wir leicht erklären:

Normalerweise produzieren die Talgdrüsen der Haut Fett und verpacken die Haut in einem Schutzmantel. Sobald die Temperaturen jedoch unter die 8 Grad-Marke fallen, wird weniger Fett produziert. Dies führt dazu, dass der Schutzfilm der Haut nicht mehr vollständig vorhanden ist. Aus diesem Grund reagiert unsere Haut auf die Kälte beispielsweise mit Trockenheit und Rissbildung.

Und als ob das nicht genug wäre, nehmen wir in der kalten Jahreszeit auch noch gerne ein heißes Bad oder eine heiße Dusche, schalten die Heizungen auf Hochtouren und kuscheln uns ein. Die trockene Heizungsluft sowie das heiße Wasser rauben jedoch Haut und Nägeln noch einmal wertvolle Feuchtigkeit. Durch trockene Heizungsluft verdunstet die Feuchtigkeit, welche die Haut dann nicht mehr erreichen kann. Durch heißes Wasser wird die Schutzschicht der Haut abgetragen.  Die Folgen sind trockene Hände, rissige Nagelbetten und brüchige Nägel.

Die Hand- und Nagelpflege ist aus diesen Gründen das A und O.

 

Mit den folgenden Tipps kommen eure Hände und Nägel garantiert gesund durch den Winter!

Tipp 1: Handschuhe tragen

Tragen wir in der kalten Jahreszeit meist einen Schal, warme Socken und eine dicke Jacke, so liegen unsere Hände meist frei. Die wenigsten Menschen kleiden sich mit Handschuhen aus. Damit die Nägel aber auch weiterhin gesund und hübsch aussehen, lohnt es sich tatsächlich, Handschuhe zu tragen. Durch das Tragen der Handschuhe kommt die Kälte weitaus weniger an Haut und Nägel. Die Haut bleibt dadurch geschmeidig und die Nägel werden vor dem Austrocknen geschützt.

 

Empfohlene Anwendung: Stets bei längerem Aufenthalt an der kalten Luft.

Ein weiterer Tipp, der auch außerhalb der kalten Jahreszeit angenommen werden sollte: Handschuhe beim Putzenschützen unsere Hände und Nägel ebenfalls und verhindern den Kontakt zu chemischen Substanzen.

 

Tipp 2: Schneiden und Feilen

Nägel neigen zum Einreißen, wenn sie nicht regelmäßig gekürzt werden. Diese Neigung erhöht sich durch die Kälte im Winter noch einmal mehr. Im Schnitt wachsen Nägel 2 mm pro Monat. Je nach Wachstum solltet ihr also alle ein bis zwei Wochen zu Schere, Knipser oder Feile greifen.

Vor dem Kürzen lohnt es sich jedoch, ein Handbad mit Öl und Milch zu nehmen und die Hände zu pflegen und sie auf das Kürzen vorzubereiten.

Ob ihr eure Nägel mit der Schere, dem Nagelknipser oder der Feile kürzt, bleibt natürlich euch überlassen. Wichtig ist aber, dass ihr die Nägel nach dem Kürzen mit der Schere auch mit der Nagelfeile bearbeitet, um sie zu versiegeln.

Hierbei spielt die Rauigkeit der Feile eine besondere Rolle: Um die Nägel nicht zu sehr zu strapazieren, sollte das Kürzen mit einer feinen Feile (am besten eine Glasfeile) und die Versiegelung bestenfalls mit einem Buffer erfolgen. Der Buffer schließt die offenen Stellen, die durch das Schneiden geschaffen werden.

Empfohlene Anwendung: Je nach Wachstum der Nägel einmal wöchentlich oder zweiwöchentlich.

 

Tipp 3: Peeling

Ein Peeling dient dazu, abgestorbene Zellen auf der Oberfläche der Haut abzutragen. So, wie wir uns das Gesicht peelen, können wir auch unsere Hände reinigen undpflegen. Ein Peeling ist die optimale Vorbereitung auf die nachfolgende Behandlung.

Tipp für ein selbstgemachtes Peeling:  1 EL Honig, 3 EL Salz und 2 EL Olivenöl.

Empfohlene Anwendung: Mindestens einmal pro Woche.

 

 

Tipp 4: Masken

Masken werden ebenfalls häufig im Gesicht oder auf den Haaren angewandt, um diese entsprechend zu pflegen. Eine Maske auf den Händen ist hingegen ein wenig problematisch, da man den Tag über genug zu tun hat und vieles mit den Händen berühren muss. Hier eignet sich eine Maske, die mit einem Handschuh abgedeckt am besten über die Nacht einwirken kann. Auf diese Weise können die Hände entspannen und die pflegende Wirkung voll aufnehmen. Ein- bis zweimal in der Woche angewandt, werden mäßig raue Hände im Handumdrehen gepflegt.

Angeboten werden auch Handschuhe, die direkt mit der pflegenden Creme-Maske gefüllt sind, sodass diese ganz einfach übergezogen werden können. Zarte und gesunde Hände und Nägel sind damit garantiert.

Empfohlene Anwendung: Ein- bis zweimal pro Woche bei mäßiger Beanspruchung.

 

Tipp 5: (Nagel-)Öl

Anstelle der Masken oder einfach als Abwechslung eignet sich auch Nagel-Öl hervorragend, um Hände und Nägel zu pflegen. Es muss nicht einmal zwingend Nagel-Öl sein, auch Oliven- oder Kokosöl sind zu empfehlen. Olivenöl wird eine besonders hohe 

Wirkung gegen brüchige Nägelnachgesagt, denn es versorgt die Nägel nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern spendet ebenfalls Vitamine und Mineralstoffe.

Das Öl wird hierzu auf Hände und Nägel aufgetragen und sanft einmassiert. Verschiedene Düfte können die Behandlung zudem versüßen. Durch das Öl werden die Nägel gestärkt und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

Empfohlene Anwendung: Beliebig oft, mindestens aber einmal täglich.

 

Tipp 6: Creme

Das regelmäßige Eincremen – gerade im Winter – trägt ebenfalls zur Gesundheit von Hand und Nagel bei. Die Feuchtigkeitszufuhr beugt der Austrocknung vor und kann ebenfalls brüchige Nägel bekämpfen. Besonders wirkungsvoll ist Handcreme, wenn

 

sie nach dem Duschen oder Baden aufgetragen wird. Die Poren sind zu dem Zeitpunkt noch geöffnet und nehmen die Creme somit besser auf.

Seid ihr viel an der frischen Luft, eignet sich eine fetthaltige Handcreme. Haltet ihr euch meist in Innenräumen auf, empfiehlt es sich, auf feuchtigkeitsspendende Cremes zurückzugreifen.

Empfohlene Anwendung: Strapazierte Hände und Nägel mehrmals täglich.

 

Tipp 7: Ernährung

Hättet ihr gedacht, dass die richtige Ernährung ein Muss für gesunde Nägel ist?

Die Art und Weise der Ernährung spiegelt sich auf den Nägeln wider und spielt damit eine besonders große Rolle. Eisenmangel beispielsweise lässt sich meist bereits an den Nägeln erkennen, wenn diese weiße Flecken aufweisen und besonders spröde sind. Eine gesunde Ernährung stärkt den Nagel, sorgt für ein schnelles Wachstum und hält ihn gesund.

Besonders empfohlene Lebensmittel: Brokkoli, Kürbiskerne, Bananen, Karotten und Bohnen.

Empfohlene Anwendung: So oft wie möglich 😉

 Fazit:

Einzeln oder in Kombination angewendet, verschaffen unsere Tipps euren Nägeln und Händen die Pflege, die sie im Winter brauchen. Und wenn die Pflege einmal nicht derart ausgiebig notwendig sein sollte, lässt sie sich dennoch einfach als Entspannungsritual in den Tagesablauf mit einbinden.

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